1926

1926 übernahm Dirigent Huber aus Mahlberg die musikalische Leitung und kam
12 Jahre lang das ganze Jahr zu Fuß durch die "Mahlberger Gass" nach Schmieheim.

Generalversammlung am 6. Februar 1926

Das Eintrittsgeld wurde auf 6 Mark festgesetzt. Es erfolgten Neuwahlen:
1. Vorsitzender: Alfred Roll

2. Vorsitzender: Theobald Meythaler
Rechner: Georg Huck

Schriftführer: Wilhelm Meythaler,
Beisitzer: Isidor Bloch, Hermann Huck, Gustav Markstahler,

Sigmund Bloch, Jakob Huck, Daniel Offenheimer

Neue aktive Mitglieder traten in die Kapelle ein:

Erwin Häberle, Emil Keck, Otto Markstahler,
Fritz Häberle, Fritz Keck, Fritz Meier,

Walter Häberle, Ernst Keck, Hans Meier,

August Keck, Otto Keck, Fritz Steurer

1928

Generalversammlung am 14. Januar 1928
Anwesend waren 45 Mitglieder. Der Rechenschaftsbericht wurde für richtig befunden, das Eintrittsgeld wurde auf 3 Mark gesenkt, der Beitrag für ein Jahr auf 4 Mark festgesetzt. Die bisherige Vorstandschaft wurde wiedergewählt, für den nach Bingen verzogenen Hermann Huck wurde Georg Wanner zum Beisitzer gewählt.

Bei einem Wertungsspiel im Jahre 1928 in Kenzingen erreichte der Schmieheimer Musikverein die Note "sehr gut".

Generalversammlung am 9. Dezember 1928

Die Rechnungsprüfer Pfarrer Schloer und Georg Wanner entlasteten die Vorstandschaft, die Neuwahlen ergaben:

1. Vorsitzender: Alfred Roll
2. Vorsitzender: Theobald Meythaler
Schriftführer: Jakob Huck
Rechner: Georg Huck
Beisitzer: Isidor Bloch, Hans Braun, David Schwab,
Sigmund Bloch, Jakob Huck, Georg Wanner

Es wurde angeregt, im Frühjahr ein "öffentliches Fest" abzuhalten, von welchem "materielle Vorteile" erwartet wurden. Man sieht, auch schon damals war man darauf angewiesen, mit Festen und Konzerten die finanzielle Situation des Vereines aufzubessern um Instrumente beschaffen zu können. Schon für den Februar 1929 wurde eine außerordentliche Generalversammlung beschlossen, in der näheres über dieses Fest beschlossen werden sollte.

1929

Generalversammlung am 15. Dezember 1929
Die Generalversammlung fand im Gasthaus zur Krone statt, nach der Entlastung der Vorstandschaft fanden Neuwahlen statt:
Das Wahlergebnis:

1. Vorsitzender: Alfred Roll
2. Vorsitzender: Hermann Meythaler
Schriftführer: Jakob Huck
Rechner: Theobald Meythaler
Beisitzer: Isidor Bloch, Hans Braun, David Schwab,
Sigmund Bloch, Wilhelm Keck jun., Georg Wanner jun.

1.Es wurde beschlossen, daß künftig nicht anwesende Mitglieder nicht als Beisitzer gewählt werden können.

2. Es findet künftig 3 mal im Jahr an verschiedenen Plätzen im Ort ein Konzert statt.

3. Zum Frühling soll ein Gartenfest veranstaltet werden.

4. Es wird nochmals auf Paragraph 4 der Statuten hingewiesen.(Das Problem des Probenbesuches gab es offensichtlich zu allen Zeiten!)

1931

Generalversammlung am 11. Januar 1931
Die gesamte Vorstandschaft wurde wiedergewählt.
Durch Beschluß wurde §10 der Statuten ergänzt:
Die Eltern von ledigen, aktiven Mitgliedern haben im Todesfall Anspruch auf musikalische Ehrenbezeugung.

1933

Generalversammlung am 19. März 1933
Neuwahlen der Vorstandschaft ergaben:
1. Vorsitzender: Fritz Haag
2. Vorsitzender: Hans Braun
Schriftführer und Rechner: Jakob Huck
Beisitzer: Jakob Hiller, Wilhelm Keck, Ernst Meythaler,

Georg Huck, Ernst Meier, Albert Schillinger

Die allgemeine politische Lage wirkte sich auf das Vereinsleben aus:
In einem Beschluß wurden die Israeliten, die während der ganzen Jahre des Bestehens des Vereines in der Vorstandschaft vertreten waren, aus dem Verein ausgeschlossen.
Es gab zu dieser Zeit in Schmieheim offensichtlich zwei Gesangvereine. Es wurde beschlossen, daß bei keinem Verein gespielt wird, wenn beide am gleichen Tag eine Veranstaltung haben.

Auf Wunsch wird der Verein passiven Mitgliedern bei der Hochzeit ein Ständchen spielen.

1934

Generalversammlung am 11.April 1934
Es wurden weder Wahlen durchgeführt noch Beschlüsse gefasst.

1935

Generalversammlung am 9. Februar 1935
Bürgermeister Huck gab bekannt, daß dem Antrag der Vorstandschaft stattgegeben wurde und für den Verein eine Beihilfe in Höhe von 30.- Reichsmark bewilligt wurde,
Neuwahlen wurden keine vorgenommen, zum Rechner wurde Hermann Meier bestimmt!
Aus gesundheitlichen Gründen legte Dirigent Huber 1937 den Dirigentenstab nieder, 1938 übernahm Hans Braun die musikalische Leitung des Vereins.

1937

Generalversammlung am 31 Januar 1937
Der erste Vorstand legte sein Amt nieder, Neuwahlen ergaben:
1. Vorsitzender: Albert Schillinger
2. Vorsitzender: Hans Braun
Schriftführer und Rechner nicht erwähnt
Beisitzer: Georg Huck (Bürgerm.), Wilhelm Huck jun., Ernst Meythaler,
Georg Huck K.S., Wilhelm Meier jun., Karl Schuhmacher

In den folgenden Jahren hatte der Musikverein offfensichtlich große Probleme. In einer Generalversammlung am 8. Sept. 1938 wurde der Antrag gestellt, die Gemeinde solle die finanziellen Ausgaben übernehmen um den Verein zu erhalten.

1939

Generalversammlung am 13. Februar 1939
Eine Wahl wurde von der Versammlung abgelehnt, die Vorstandschaft blieb im Amt.

Durch den zweiten Weltkrieg kam die Vereintätigkeit zum Erliegen. Der größte Teil der Aktiven wurde eingezogen. Der Verein bestand formell unter dem Vorsitz von Albert Schillinger weiter.

Der Musikverein nach dem zweiten Weltkrieg

1946

Im Jahre 1946 nahmen Hans Braun, Otto Markstahler und Albert Schillinger wieder die Vereinsaktivitäten auf, riefen die übriggebliebenen Aktiven auf, den Verein wieder aufzubauen und für Nachwuchs zu werben. Die Instrumente waren noch vorhanden, sodaß man mit großem Eifer den Probenbetrieb wieder aufnehmen konnte.

1947

Schon am Ostermorgen 1947 gab der Verein vor der "Linde" sein erstes Platzkonzert, bei dem auch schon die Zöglinge mitwirkten.
Am 24. August 1947 fand nach einer 8-jährigen Pause die erste General-versammlung statt. Ein neuer Vorstand wurde gewählt:

1. Vorsitzender: Wilhelm Fossler jun.
2. Vorsitzender: Albert Sexauer
Schriftführer: David Bloch
Rechner: Otto Markstahler
Beisitzer: Wilhelm Häberle, Hans Meier, Fritz Meythaler,
Wilhelm Keck, Ernst Meythaler, Alfred Roll,

Hans Braun wurde als Dirigent bestätigt.

1948

Am 4. und 11.April 1948 veranstaltete der Musikverein in der Drahthalle einen Tanzabend mit einer Theateraufführung und einer Verlosung mit gutem Erfolg. Die Einnahmen betrugen 1300.-RM und 1686.--RM. Der Verwaltungsrat beschloß, den Einsatz und die guten Leistungen der aktiven Mitglieder mit einem Ausflug zu belohnen. Am 27. Mai 1948 wurde eine Omnibusfahrt in den südlichen Schwarzwald, nach Titisee, Schluchsee, St. Blasien und Badenweiler unternommen, dabei wurden auch vor dem Gasthaus "Zum Hirschen" in Steinen einige Musikstücke vorgetragen, die viel Beifall erhielten.

Durch die Währungsreform im Juni 1948 wurde der Kassenbestand vernichtet, aber auch diesen Schicksalsschlag überstand der Verein.

1949

Am 29. Januar 1949 fand eine Generalversammlung statt, durch die Wahl gab es bei den Beisitzern und dem Schriftführer einige Veränderungen, der erste und der zweite Vorsitzende sowie der Rechner wurden in ihrem Amt bestätigt.
Der jährliche Beitrag für passive Mitglieder wurde auf 4.-DM festgesetzt, der Mitgliederstand betrug 92 passiven Mitglieder. Das 25-jährige Bestehen sollte durch ein Gartenfest im Schloßgarten gefeiert werden.

1949 - Das Jahr des 25-jährigen Jubiläums

Die Kapelle war 1949 mit folgenden Aktiven besetzt:

Braun Hans Dirigent;
Bauer Ernst 2. Es-Horn; Meier Hans 1. Trompete;
Braun Albin 1. B-Tenorhorn; Meythaler Emil B-Bass;
Braun Eberhard 1. Flügelhorn; Meythaler Fritz 1. B-Tenorhorn;
Häberle Erwin 1. B-Klarinette; Meythaler Georg 2. B-Klarinette;
Herold Kurt Es-Klarinette; Meythaler Richard 3. B-Klarinette,
Hiller Eugen große Trommel; Schrempp Werner Es-Bass;
Hiller Walter 2. Flügelhorn; Schumacher Ewald 1. Flügelhorn;
Huck Kurt kleine Trommel; Sexauer Albert 1. Es-Horn;
Keck Georg Posaune; Winkler Oskar 2. Flügelhorn;
Markstahler Otto 2. B-Tenorhorn;


Das 25-jährige Bestehen sollte wie bereits beschlossen im Schloßgarten gefeiert werden. Der Schriftführer Herbert Hiller machte den Vorschlag, den ungenutzten Schloßkeller von der Gemeinde zu mieten und herzurichten. Die Vorstandschaft war von dem Vorschlag begeistert, am Pfingstmontag wurden im Schloßkeller einige Musikstücke gespielt, um die Akustik zu prüfen. Das Ergebnis war erfreulich gut.
Am 11.7.49 wurde mit der Gemeindeverwaltung ein Mietvertrag abgeschlossen: Der Schloßkeller wurde dem Musikverein für 10 Jahre vermietet, davon die ersten 3 Jahre kostenlos überlassen. Das Herrichten des Kellers war eine gewaltige Arbeit, die überwiegend von den Aktiven erbracht wurde. 25 Wagen Schutt und Abfälle mussten abgefahren werden, das Gewölbe gereinigt und mit Kalk gespritzt und die Treppen erneuert werden. Nach der Beendigung der Renovierungsarbeiten ging es dann an das Ausschmücken des 160 m² großen Raumes, wobei die Mädchen des Kirchenchores tatkräftig mithalfen. Die Instandsetzungskosten beliefen sich auf insgesamt DM 1700.-.

Das Gründungsfest wurde am 20. August 1949 mit einem Festbankett im vollbesetzten Schloßkeller eröffnet.
Der erste Vorstand ehrte mit einer Ehrenurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft
Hans Braun, Fritz Meythaler und Theobald Meythaler.
Am 21. August war für ganz Schmieheim ein Festtag, der Ort wurde festlich geschmückt. An dem Festzug am Nachmittag nahmen auswärtige Musikvereine aus Kippenheim, Ettenheim, Mahlberg, Grafenhausen, Münchweier, Ettenheim-münster, Kappel, Rust und Kippenheimweiler teil. Anschließend wurde im Schloßgarten bei herrlichem Wetter gefeiert. Am Abend spielte eine Kapelle aus Altdorf im Schloßkeller zum Tanz, am Montag gab es einen Kinderumzug.
Am 16.10.49 veranstaltete der Musikverein im Schloßkeller ein Weinfest, am 26.12. eine Weihnachtfeier mit 2 Theaterstücken.

Die zweiten 25 Jahre des Bestehens

1950

Der Verein nahm an verschiedenen Festen in der näheren Umgebung teil. In Altdorf fand ein Wertungsspiel statt, der Musikverein Schmieheim errang in der Unterstufe mit der Note gut bis sehr gut den ersten Preis. Der renovierte Schloßkeller diente nun bei allen Veranstaltungen als Festlokal, sowohl bei den Vereinen wie auch bei Veranstaltungen der Gemeinde und Schulen.
Für die Glockenbeschaffung setzte sich der Musikverein ein und stellte den Schloßkeller der Kirchengemeinde für 3 Veranstaltungen zur Verfügung an denen er auch mitwirkte.

1951

Bei der Generalversammlung am 24.2.91 wurde folgende Vorstandschaft gewählt:
1. Vorsitzender: Wilhelm Fossler
2. Vorsitzender: Fritz Meythaler
Schriftführer: Herbert Hiller
Rechner: Otto Markstahler
Beisitzer: Fritz Haag, Wilhelm Kölle, Emil Meythaler,
Wilhelm Häberle, Hans Meier, Albert Schillinger,

Auch in diesem Jahr nahm man an verschiedenen auswärtigen Festen wie zum Beispiel am Oberbadischen Musikfest in Emmendingen teil. Im Mai unternahm der Verein einen Ausflug mit 2 Omnibussen nach Speyer, Schwetzingen und Heidelberg, am 1. Weihnachtsfeiertag veranstaltete der Musikverein seine Weihnachtsfeier.

1952

Im Mai beteiligte sich der Musikverein an einem Wertungsspiel in Zell am Harmersbach, wobei die Kapelle in der Unterstufe mit der Note "Sehr gut " ausgezeichnet wurde.

1953

Nach einem Unfall im Januar 1953 konnte der Dirigent Hans Braun für längere Zeit sein Amt nicht mehr ausüben. Der in der Generalversammlung am 21.3.1953 anwesende Präsident des Oberbadischen Musikverbandes, Jakob Blum, stellte sich zur Verfügung und übernahm bis zur Genesung von Hans Braun die Leitung der Kapelle. Mehrere aktive Mitglieder wurden für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Am Heiligabend wurden an mehreren Stellen im Dorf Weihnachtslieder gespielt.

1954 / 1955

Im Jahre 1955 wurden für die Musiker Uniformen beschafft, an der Kirchweih am 8. Mai wurden diese erstmals getragen. Die Kosten für die Uniformen betrugen DM 4390.-.

1956 – 1958

In der Generalversammlung am 12.4.1958 wurden Wilhelm Fossler zum ersten, Otto Markstahler zum zweiten Vorstand, Kurt Huck zum Schriftführer und Emil Meythaler zum Rechner gewählt, die Gründungsmitglieder Fritz Meythaler und Albert Sexauer zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1959 / 1960

In der Generalversammlung am 9.1.1960 stellte der erste Vorsitzende, Wilhelm Fossler, sein Amt zur Verfügung, da es ihm aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich war, dieses auszuführen. Der zweite Vorsitzende, Otto Markstahler, ernannte Wilhelm Fossler zum Ehrenvorsitzenden. Der Bürgermeister Wilhelm Kölle dankte dem scheidenden Vorsitzenden für seine 12-jährige, aufopfernde Tätigkeit und Leitung des Vereines. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Otto Keck zum ersten Vorsitzenden und Otto Markstahler zum zweiten Vorsitzenden gewählt.

1961 / 1962

Der Vorsitzende Otto Keck beanstandete in der Generalversammlung den schlechten Probenbesuch. Bei den Wahlen wurde die Vorstandschaft bestätigt. Für die Beschaffung von Uniformen wurde eine Rücklage gebildet, die General-versammlung sollte wieder jährlich, die Wahlen alle 2 Jahre abgehalten werden.
Im Rückblick wurde die Kirchweih, die"Kilwi" im Jahr 1960 erwähnt, ebenso ein Kameradschaftsabend im "Goldenen Hahn".

1963

Im Protokoll der Generalversammlung vom 15.2.1963 wurde festgehalten, daß im abgelaufenen Geschäftsjahr dem Dirigenten Hans Braun vom Ortenauer Musikverband für 40-jährige aktive Zugehörigkeit die goldene Verbandsnadel überreicht wurde, die Musiker Otto Markstahler und Hans Meier erhielten für 25-jährige Treue die silberne Verbandsnadel. Der Musikverein Schmieheim wirkte bei den 1200-Jahr-Feiern der Gemeinde Kippenheim mit.

1964

In der Generalversammlung am 1. 2. 1964 wurde die Vorstandschaft wiederge-wählt. Dem Verein gehörten 20 aktive Musiker und 21 Jungmusiker an, 1964 traten die ersten Musikerinnen in die Musikkapelle Schmieheim ein: Heide Schrempp und Christel Matthes.
Durch die Anschaffung einer größeren Zahl von Uniformen war der Kassen-bestand auf wenige hundert Mark geschrumpft.
Man beschloß, am 40-jährigen Jubiläumsfest in Kippenheimweiler teilzuneh-men, über weitere Gastspiele sollte im Laufe des Jahres entschieden werden. Die Vorstände der Schmieheimer Vereine dankten für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr, der Bürgermeister lobte den Einsatz der Musiker.
Ein Ausflug ins Elsaß fiel weitgehend ins Wasser, der Abschluß in Broggingen versöhnte jedoch die Teilnehmer wieder mit der Witterung.

1965

Bei der Generalversammlung im Probelokal im Schloß am 27.2.1965 waren 18 aktive und 7 passive Mitglieder anwesend.
Im vergangenen Jahr wurde eine Sammlung für die Anschaffung von Musik-instrumenten durchgeführt, sie erbrachte DM 1976,50. Eine Trompete wurde gestiftet, einige Musikinstrumenten wurde gekauft. Der Musikverein wirkte bei der 100-Jahr-Feier des Männergesangvereins an allen 3 Festtagen mit.
Die Zahl der passiven Mitglieder erhöhrte sich im Laufe des Jahres 65 auf 103.

1966

Der Dirigent Hans Braun, der aus Gesundheitsgründen sein Amt nicht mehr aus-üben konnte, wurde in der Generalversammlung verabschiedet. Man würdigte seinen großen Einsatz mit einer Ehrenurkunde. Von den Aktiven wurde Josef Burg aus Altdorf zu seinem Nachfolger bestimmt.
Bei den Wahlen wurde die Vorstandschaft wiedergewählt. Eine Trompete wurde gestiftet.
Im Jahre 1966 wurde der "Kilwi-Mähndig" als Schmieheimer Feiertag wieder eingeführt.

1967

In der Generalversammlung gedachte man der im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder, vor allem des verstorbenen Ehrendirigenten Hans Braun, dessen Verdienste man würdigte.

1968

In der Generalversammlung am 13. Januar wurde in geheimer Wahl Otto Keck als erster Vorsitzender bestätigt, zum zweiten Vorsitzenden wurde Erich Meier gewählt. Es wurde beschlossen, Angebote für neue Uniformen einzuholen und diese baldmöglichst zu bestellen.
Aus einer Verwaltungsrats-Sitzung vom 3.März 1968:

1. Beschlossen wurde die Bestellung und Anpassung von Uniformen zum Preis
von DM 265.-DM pro Uniform.

2. Der Eigenanteil beträgt DM 25.—sowie ein weißes Hemd.

3. Es wird eine Geldsammlung durchgeführt.

4. Es wird an die Gemeinde ein Antrag auf Zuschuß von DM 500.- gestellt.

5. Bei Austritt vor 5 Jahren erstattet der Musiker dem Verein den halben Preis
der Uniform.

6. Die Gesamtkosten der Uniformen betragen DM 6000.-, 6 aktive Jungmusiker erhalten eine Mütze.
Die neuen Uniformen wurden im Mai 1968 erstmals getragen.

Am Kilwi-Montag gab es einen Umzug durchs Dorf, begleitet von einer Schar Kinder, einem Hammel und einem Ferkel. Am Abend war ein Ferkeltanz ( den Vorläufer des traditionellen Hammeltanzes am Kilwi-Montag?).

1969

In der Generalversammlung vom 8.2.1969 wurde ein Ausflug mit dem ".Ver-gnügten Breisgauer " nach Konstanz und Meersburg beschlossen, ebenso die Veranstaltung eines Wunschkonzertes. Zehn neue Jungmusiker wurden in der Kapelle begrüßt.
Der Ausflug nach Konstanz und mit dem Schiff nach Meersburg fand im August statt, das Wetter spielte leider nicht mit, es regnete fast den ganzen Tag.

1970

In einem Rückblick über die 10 Jahre seiner Vorstandschaft zog der erste Vorsitzende Otto Keck Bilanz. In einer Wahl mit mehreren Wahlgängen wurde Otto Markstahler zum ersten Vorsitzenden gewählt, Otto Keck wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1971

Bei der Generalversammlung am 6.2.1971 waren 23 aktive und 3 (!) passive Mitglieder anwesend. Dirigent Burg kündigte sein Dirigentenamt. Am Heiligabend zogen die Jungmusiker durchs Dorf und spielten Weihnachtslieder.

1972

Zurückblickend auf das vergangene Geschäftsjahr konnte der Vorsitzende Otto Markstahler auf gute musikalische Leistungen, regen Probebesuch und ein Geschäftsjahr mit vielen Aktivitäten verweisen. Besondere Anerkennung sprach er dem Dirigenten Jakob Blum aus, der die Leistungen der Kapelle innerhalb eines Jahres wieder deutlich verbesserte. Erfreulich war auch die große Zahl der Jungmusiker. Für die Kapelle wurde ein neuer Name gesucht, ein Beispiel,
"Jagdschloßkapelle" ist namentlich erwähnt. Nach der Generalversammlung traten die Jungmusiker als " Schloßgeister" auf und spielten bis lange nach Mitternacht.

1973

Aus dem Protokoll der Generalversammlung vom 13.1.1973:
Am Kilwisonntag 1972 fand ein bayrischer Abend statt, an dem die "Niestaler Buaben" mitwirkten.
Am 1. Mai gab der Musikverein ein Konzert, anschließend hatte die Stimmungskapelle " Die fidelen Schloßgeister " ihren ersten öffentlichen Auftritt.

Gemeinsam mit dem Männergesangverein veranstaltete man am Rehgehege ein " Open-Air-Konzert ", das ein voller Erfolg wurde.

Zur Pflege der Kameradschaft gab es eine Wanderung mit anschließendem Grillhock " am Lagerfeuer und jede Menge Getränke".

1974 - 50 Jahre Musikverein Schmieheim

In einer Verwaltungsratsitzung am 29.7.1973 wurde der Rahmen das Fest-programm für die 50-Jahr-Feier im Juli 1974 festgelegt.

1974

Generalversammlung am 12.1.1974 mit Rückblick auf das Jahr 1973:
Im März wurde ein Wunschkonzert in der Turnhalle veranstaltet, Siegertitel war der"Alte Kameraden Marsch". Zur Kilwi kam die Musikkapelle aus Hagen/ Westfalen zu Besuch, aus dem Protokoll: ... die Beziehungen scheinen immer enger und fester zu werden.Mit dem Musikverein Kippenheim fand ein Gemeinschaftskonzert statt. Ein großes Ereignis war auch ein 3-tägiger Gegenbesuch der Schmieheimer in Hagen.

Das Jahr 1974 stand ganz im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums. Das einzige, noch aktive Gründungsmitglied war der Dirigent Jakob Blum.
Die Feierlichkeiten begannen am Freitag mit einer Totenehrung am Ehrenmal bei der Kirche und mit einem Festbankett im Festzelt, bei dem neben anderen Musikvereinen der Patenverein, die Musikkapelle Kippenheim und der Männergesangverein Schmieheim mitwirkten.

Dirigent Blum, der schon alle Vereinehrungen hatte, erhielt für seinen unermüdlichen Einsatz vom Vorsitzenden ein Geschenk.
Für 40 jahre aktive Vereinszugehörigkeit erhielten Fritz Meythaler, Georg Keck und Albert Sexauer, zwischenzeitlich verstorben, Urkunde und Ehrenzeichen des Bundes Deutscher Blasmusik.Mehrere Aktive wurden für 25-jährige Vereins-zugehörigkeit geehrt.

Am Samstagabend fand ein Heimatabend mit der Familie Seitz statt.Am Sonntag gab es nach dem Festgottesdienst ein Frühschoppenkonzert mit der Kapelle Siegelau.
Am Nachmittag hatte das Fest einen übermächtigen Konkurrenten: Das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft. Man trug dem Ereignis Rechnung und stellte im Festzelt mehrere Farbfernsehgeräte auf. Die so vereinten Musik- und Fußballfans waren nach dem Sieg der deutschen Mannschaft in einer Stimmung, die durch nichts mehr zu überbieten war.

Gut besucht war auch die Tanzveranstaltung am Abend, das Fest klang am Montag mit einem Unterhaltungsnachmittag und einer Tanzveranstaltung am Abend aus.

Das Festprogramm der 50-Jahr-Feiern

F E S T P R O G R A M M

Freitag, 5. Juli 1974

19.00 Uhr Totenehrung am Ehrenmal bei der
Kirche
20.00 Uhr Festbankett im Festzelt
Anschließend gemütliches
Beisammensein

Samstag, 6. Juli 1974

20.00 Uhr Heimatabend mit der Original
Schwarzwaldfamilie Seitz
aus Heiligenzell
und den Fidelen Schloßgeistern
im Festzelt

Sonntag, 7. Juli 1974

9.00 Uhr Ökumenischer Festgottesdienst mit den
Musikvereinen Siegelau und Schmieheim
10.00 Uhr Frühschoppenkonzert
mit dem Musikverein Siegelau
14.00 Uhr Festkonzert der Gastvereine
16.00 Uhr Übertragung des Endspiels um die
Fußball-Weltmeisterschaft
20.00 Uhr Tanz mit der
Kapelle Music Express
im Festzelt

Montag, 8. Juli 1974

15.30 Uhr Kinderumzug mit anschließender
Kinderbelustigung im Schloßgarten

20.00 Uhr Tanz zum Festausklang mit den
Fidelen Schloßgeistern

Die dritten 25 Jahre der Schloßkapelle Schmieheim

1975

Der Musikverein Kippenheim veranstaltete ein Gemeinschaftskonzert mit Schmieheim unter dem Namen Hans-Jakob-Konzert, benannt nach den Vor-namen der beiden Dirigenten von Kippenheim und Schmieheim.Im August gab es einen Ausflug ins Elsaß, das mit Spannung erwartete Käseessen fiel zwar aus, verhungert oder gar verdurstet ist trotzdem niemand. Eine Schwarzwaldwanderung bei und mit der Kapelle Siegelau fand ebenfalls großen Anklang.

1976

Ein Jahr mit vielen Vereinsaktivitäten: Die Kapelle spielte in diesem Jahr 65 mal bei Proben und Auftritten. Neben der traditionellen Kilwi fand im Mai zum 3. Mal das Hans-Jakob-Konzert in Kippenheim statt.
Im Juli wurde mit dem Ort Scherwiller im Elsaß Kontakt aufgenommen, man nahm dort an einem Trachtenfest teil, bei dem auch die ersten Anknüpfungspunkte mit Kintzheim zustande kamen.
Am 25. und 26. September kam der Musikverein Hagen nach Schmieheim zu Gast. Im Oktober machte Siegelau in Schmieheim einen Gegenbesuch, bei dem gewandert und gefeiert wurde.
Im Dezember veranstaltete der Musikverein ein Gemeinschaftskonzert mit Siegelau. In diesem Rahmen erhielten Otto Markstahler und Hans Meier die goldene Ehrennadel für 40-jährige Vereinszugehörigkeit. Mehrere passive Mitglieder wurden für 50-jährige Vereinszugehörigkeit zu Ehrenmitgliedern ernannt.

1977

Am 8. Januar 1977 fand eine Generalversammlung mit Wahlen statt. Otto Markstahler stellte sein Amt zur Verfügung, zum neuen ersten Vorsitzenden wurde August Grässle gewählt, zweiter Vorsitzender wurde Werner Blum. Der Verein wurde ins Vereinsregister eingetragen. Neben verschiedenen musikalischen Aktivitäten besuchte man die beiden Musikkapellen Scherwiller und Kintzheim im Elsaß, Kintzheim machte auch in Schmieheim einen Gegenbesuch.

1978

Im Februar verbrachte man einen Abend bei der Musikkapelle Kintzheim im Elsaß, bei dem es hoch herging bis man dann spät in der Nacht wieder nach Hause fuhr.
Eine Woche später fand ein Wunschkonzert mit der Kapelle Wittelbach statt.
Die Kapelle Lehengericht im Schwarzwald besuchte Schmieheim an der Kilwi.
Einen Ausflug in den Südschwarzwald verband man mit einem Konzert in Egringen bei Lörrach. In Nimburg feierte man im November den 70. Geburtstag des Ehrendirigenten Blum.

1979

Bei den Wahlen am 5.1.79 wurde der erste Vorsitzende Gustel Grässle wiedergewählt, zweiter Vorsitzender wurde Walter Meier.
Im März beteiligte sich der Musikverein Schmieheim an einem Doppelkonzert in Lehengericht im Schwarzwald. Zu Vorbesprechungen der Kilwi fuhr eine Delegation nach Kintzheim, wo man fürstlich bewirtet wurde. Zum Dorfabend am Kilwisamstag kam dann der Musikverein Kintzheim, verstärkt durch die Majoretten, die bei ihrer Ankunft in Schmieheim durchs Dorf marschierten.

Bei einem dreitägigen Ausflug verband man einen Besuch in Hagen mit einer Rheinfahrt.
Die musikalische Leitung übergab der bisherige Dirigent Jakob Blum an Hans Burg, den er zum Dirigenten ausgebildet hatte.
Im August nahm der Südwestfunk einige Musikstücke auf, die in der Sendung
"Volksmusikparade" im Oktober gesendet wurden.

1980

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 5.1.1980 traten der erste und der zweite Vorsitzende von ihren Ämtern zurück. Da Neuwahlen kein Ergebnis brachten führten die Vorsitzenden die Geschäfte bis zur Jahreshauptversammlung 1981 weiter.
An der Kilwi veranstaltete der Verein ein Doppelkonzert mit dem Musikverein Sulz. Das Weinfest, bei dem verschiedene Gastkapellen spielten, war ein voller Erfolg.

1981

Bei der Wahl anlässlich einer Mitgliederversammlung am 7.2.1981 wurde Emil Adam zum ersten Vorsitzenden gewählt, zweiter Vorsitzender wurde Eugen Wanner. Man beschloß, die Musikkapelle mit einer Tracht neu einzukleiden. Nach Beratung mit dem Bund Heimat und Volksleben einigte man sich auf die Markgräfler Tracht, die früher auch in unserer Gegend getragen wurde (Die Hörnerkappe trug man in Schmieheim teilweise bis lange nach dem zweiten Weltkrieg).
Im März 1981 wurde der Verein in den Bund Heimat und Volksleben aufge-nommen. Zur Kilwi wurde die neue Tracht vorgestellt, wobei auch einige ältere Schmieheimer die noch vorhandene Trachten trugen.

1982

Neben verschiedenen Auftritten in der näheren Umgebung war man auch zu Gast in Siegelau, Lehengericht und St. Georgen im Schwarzwald und im Oktober fuhr man zum Schäufele-Essen nach Kintzheim.

Im Dezember fand in Schmieheim die Herbstversammlung des "Bund Heimat und Volksleben" statt.

1983

In der Generalversammlung am 22.1.83 wurden der erste Vorsitzende Emil Adam und der zweite Vorsitzende Eugen Wanner in ihrem Amt bestätigt. Am Kilwisamstag veranstaltete die Schloßkapelle einen Heimatabend, dei dem die Trachtengruppe St. Georgen mitwirkte und erst in den frühen Morgen-stunden zurück in den Schwarzwald fuhr. Auch in diesem Jahr hatte man verschiedene Auftritte bei Festen in der Umgebung. Im September wurde eine Wanderung zum Langenhardt unternommen.

31. Mai 1981 Die neuen Trachten der Schloßkapelle (Bild)

1984

Für Hans Burg übernahm vorübergehend Joachim Volk den Taktstock, der diesen an Hugo Wäldin übergab.
Zum 60-jährigen Vereinsjubiläum gab es am Kilwi-Samstag ein Festbankett mit einem Doppelkonzert Rust / Schmieheim, bei dem einige passive Mitglieder für langjährige Vereinszugehörigkeit zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.

Den Sonntag mit Frühschoppen- und Nachmittagskonzert gestalteten die Musikvereine Münchweier, Blasiwald bei Schluchsee, Mahlberg und Wittelbach. Am Abend veranstaltete der Musikverein einen Heimatabend mit der Trachtengruppe Altenheim.

Im Dorf spielte man unter anderem beim Volkswandertag der Wanderfreunde Kippenheim - Schmieheim und beim Waldfest des Männergesangvereines. Im Juni besuchte man den Musikverein Hagen im Sauerland, im Juli war man beim Gautrachtenfest in St. Georgen, das im Rahmen der 900-Jahr-Feiern stattfand.

Ende Dezember teilte der Dirigent Wäldin mit, daß er die musikalische Leitung der Kapelle abgeben werde. Zur Überbrückung übernahm der Vizedirigent Hans Burg den Taktstock.

1985

In der Jahreshauptversammlung wurden der erste und zweite Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Das musikalische Jahr begann mit einem Fastnachts-umzug in Altdorf, bei dem das Wetter mit einer Temperatur von minus 20 Grad das Spielen unmöglich machte, am nächsten Tag in Ettenheim war es dann doch etwas wärmer.
Im Laufe des Jahres wirkte man wiederum bei verschiedenen Festen wie z. B. beim Waldfest des Männergesangvereines, beim Schutterlindenbergfest der Stadtkapelle Lahr und bei der Einweihung des neuen Hauses der Winzergenossenschaft in Münchweier mit.
Zwei Wanderungen sorgte für ein geselliges Beisammensein, zum einen gemeinsam mit dem Musikverein Kippenheim zur Haselstaude, zum anderen in das Sulzbachtal mit Grillabend.

1986

Ab März 1986 übernahm Alfred Steiert aus Lahr die musikalische Leitung der Schloßkapelle. Zusammen mit dem Männergesangverein wurde ein Gemeinschaftskonzert in der Festhalle veranstaltet, bei dem die Stabübergabe an Alfred Steiert erfolgte.
Für 40 Jahre aktive Mitwirkung und 50 Jahre Zugehörigkeit zur Vorstandschaft wurde Otto Markstahler mit der Verdienstmedaille des Landes Baden - Württemberg geehrt. Der Vorsitzende Emil Adam ehrte mehrere Musiker für 30, 20 und 10-jährige Mitgliedschaft in der Kapelle.
Im Mai unternahm man einen Ausflug zur Landesgartenschau in Freiburg und
spielte auf der Seebühne vor einem zahlreichen und begeisterten Publikum.
Im Glottertal beteiligte man sich an einem Trachtenumzug. Das Jahr endete mit der Weihnachtsfeier der Vereinsgemeinschaft.

1987

Am 17.1.87 wurden in der Jahreshauptversammlung der erste Vorsitzende Emil Adam und der zweite Vorsitzende Eugen Wanner erneut gewählt. Auch in diesem Jahr wirkte der Verein bei den Fastnachtsumzügen in Altdorf und Ettenheim mit. Am Pfingstsonntag unternahm man einen Ausflug nach Kintzheim, wo auch eine Kapelle aus Holland und aus Courtetelle in der französischen Schweiz bei einem Konzert mitwirkten. Das Sprachengewirr wurde mühelos durch die Musik überbrückt.

1988

Im Februar spielte die Kapelle in der Festhalle beim Volkswandertag der Wanderfreunde zur Unterhaltung der vielen auswärtigen Wanderer.
An der Kilwi fand am Samstag ein Heimatabend statt, an dem die Trachten-tanzgruppe Kirnbacher Kurende aus Kirnbach im Kinzigtal teilnahm. Der Sonn-tag war international besetzt mit dem Musikverein Kintzheim aus dem Elsaß und der Kapelle Fanfare de Courtetelle aus der Schweiz.
Hervorzuheben ist die Teilnahme am Jubiläumsfest des Trachtenvereins Titisee, das mit einem internationalen Trachtentreffen verbunden war, wobei die Schmieheimer die Ehre hatten, den großen Trachtenumzug anzuführen.
Die Kapelle wirkte auch bei einer ganzen Anzahl von Jubiläumsfesten in der näheren Umgebung mit. Im Oktober kam ein Übertragungswagen des Süd-westfunks nach Schmieheim und nahm einige Stücke der Schloßkapelle und einige Lieder des Männergesangvereins auf.
Die Turmbläser, eine Bläsergruppe des Musikvereins, spielte beim Weihnachts-markt in Kippenheim.
Anlässlich seines 70. Geburtstages erhielt der erste Vorsitzende Emil Adam die silberne Ehrennadel des Ortenauer Blasmusikverbandes. Für 40-jährige Musikertätigkeit wurde der Dirigent Alfred Steiert mit der goldenen Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände geehrt.

1989

Bei der Wahl in der Jahreshauptversammlung wurden der erste und zweite Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt.
Am Kilwi-Samstag veranstaltete der Musikverein ein Wunschkonzert, das er gemeinsam mit dem Musikverein Reichenbach und dem Männergesangverein Schmieheim gestaltete. Im Rahmen dieses Konzertes wurden einige Aktive vom ersten Vorsitzenden für 10 und 25-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt.
Werner Blum erhielt für 40-jährige Musikertätigkeit die goldene Ehrennadel des BDB, überreicht durch den Vertreter des Ortenauer Blasmusikverbandes.
Im Juni waren die Musiker aus Hagen zu Besuch, im Juli gestaltete die Schloßkapelle das Frühschoppenkonzert beim Sommerfest des Trachtenvereins Kirnbacher Kurente.
Im September besuchte man die Kapelle Fanfare de Courtetelle in der Schweiz.

1990

Im März gab die Kapelle stellvertretend für dem Musikverein Sulz, der verhindert war, ein Konzert in Muttersholz im Elsaß, im Mai spielte man zur Meßdi in Kehl.
Im Sommer unternahm man einen 2-tägigen Ausflug ins Frankenland mit einer Floßfahrt auf dem Main, Bierproben und viel guter Stimmung waren selbstverständlich eingeplant und auch vorhanden.
Am 27. Oktober veranstaltete der Musikverein einen Dorfabend mit Schmie-heimer Amateurkünstlern, der großen Beifall fand.

1991

Der bisherige 1.Vorsitzende Emil Adam stellte sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Dieter Meythaler gewählt, zweiter Vorsitzender wurde Michael Hartmann. Emil Adam erhielt vom Bund Heimat und Volksleben die silberne Ehrennadel.
Am Kilwi-Sonntag wurden im Rahmen eines Konzertes einige Ehrungen des Vereines und des Blasmusikverbandes vorgenommen: Der ausgeschiedene Vorsitzende Emil Adam wurde vom ersten Vorsitzenden Dieter Meythaler zum Ehrenvorsitzenden ernannt, einige langjährige passive Mitglieder zu Ehren-mitgliedern. Vizepräsident Roth vom Ortenauer Blasmusikverband zeichnete Erich Meier für 40-jährige aktive Musikertätigkeit mit der goldenen Ehrennadel des BDB aus.
Zugunsten der Kirchengemeinde wurde im Juni gemeinsam mit dem Männer-gesangverein ein Konzert veranstaltet.Im Oktober musizierte die Kapelle in der Festhalle in Kintzheim und erntete viel Beifall.

1992

Wie in den vergangenen Jahren wurden die Konfirmanden durch den Musikverein am Pfarrhaus abgeholt und in die Kirche geleitet.Im Mai unternahm man einen 2-tägigen Ausflug ins Sauerland und besuchte den Musikverein Hagen.
Im Juni nahm die Kapelle an einem Gautrachtenfest in St.Georgen teil, im August gab man ein Konzert in Gutach im Kinzigtal.
Neben verschiedenen Festen in der näheren Umgebung wirkte der Musikverein auch beim 100-jährigen Jubiläumsfest der Grund- und Hauptschule in Kippenheim mit.

Gautrachtenfest in St. Georgen im Schwarzwald (Bild)

1993

An der Jahreshauptversammlung am 15.1.93 wurde der erste Vorsitzende Dieter Meythaler und der zweite Vorsitzende Michael Hartmann in ihrem Amt bestätigt.
Das musikalische Vereinsjahr begann mit einem Fastnachtsumzug in Friesen-heim und im März mit einem Unterhaltungskonzert für die Wanderer am Volks-wandertag der Wanderfreunde, ebenfalls im März veranstaltete der Musikverein ein gemeinsames Frühjahrskonzert mit dem Männergesangverein.
Die Schloßbrauerei Stöckle feierte ihr 150-jähriges Bestehen, der Musikverein umrahmte die Feierlichkeiten musikalisch.
Die Geselligkeit und Kameradschaft wurden mit der Teilnahme an einem Vereinsturnier des Sportvereins und mit einer Wanderung mit Abschluß im Schützenhaus gepflegt.

1994

Die traditionelle Kilki fiel in diesem Jahr auf den 1. Mai, was zur Folge hatte, daß kaum Gastkapellen zu bekommen waren. Man löste das Problem durch eine "internationale" Kilwe und lud die elsäßer Kapelle aus Kintzheim und die Kapelle aus Courtetelle in der Schweiz ein, das Bild wurde durch eine Trachtengruppe aus Schweighausen abgerundet, sodaß auch diese Kilwi ein schöner Erfolg wurde.
Der 2-tägige Ausflug im Mai führte nach Österreich an den Achensee und auf dem Heimweg in die Bavaria-Filmstudios in München.
Bei der 850 - Jahrfeier von Schmieheim spielte der Musikverein sowohl beim Festbankett als auch am Sonntagmorgen bei einem Frühschoppenkonzert.
Neben verschiedenen Auftritten in Schmieheim und Umgebung wirkte die Kapelle auch bei einem Kirchenkonzert zum Ausklang des Jubiläumsjahres in der Markuskirche mit.

Kilwi – Konzert im Schloßgarten (Bild)

1995

Bei den Wahlen in der Jahreshauptversammlung ergaben sich beim ersten und zweiten Vorsitzenden keine Änderungen. Am Kilwi-Samstag fand wieder einmal ein Dorfabend mit Schmieheimer Amateurkünstlern statt, der bei der Bevölkerung großen Beifall fand.
Im Oktober kam der Musikverein Hagen zu Besuch, es gab ein buntes Programm mit Doppelkonzert, Zwiebelkuchenessen und Fußballspiel. Eine Reihe von Auftritten in Schmieheim (Volkswandertag der Wanderfreunde und Pfingstfest des Männergesangvereins) wie auch Auftritte in der näheren und weiteren Umgebung rundeten das musikalische Jahresprogramm ab.

1996

Der Musikverein spielte am Volkswandertag und beim Frühjahreskonzert des Männergesangvereins, im Mai gab es einen 2-tägigen Ausflug ins Sauerland, bei dem der Musikverein Hagen selbstverständlich besucht wurde.
Am 19. Oktober fand ein Konzert unter dem Motto " Melodien im Herbstwind " statt, in dessen Verlauf dem Dirigenten Alfred Steiert die CISM - Medaille für 40- jährige Dirigententätigkeit von Herrn Roth vom Ortenauer Blasmusik-verband überreicht wurde. Auch der erste Vorsitzende Dieter Meythaler gratulierte dem Jubilar und überreichte ein Geschenk des Musikvereins. An-schließend nahm er Vereinsehrungen vor: 6 passive Mitglieder wurden für über 40-jährige Mitgliedschaft im Verein zu Ehrenmitgliedern ernannt, aktive Musikerinnen für 10 und 20 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.

1997

In der Jahreshauptversammlung am 18.1.1997 wurde der erste Vorsitzende Dieter Meythaler in seinem Amt bestätigt, zum zweiten Vorsitzenden wurde Siegfried Haist gewählt.
Zur Kilwi gab es einen Dorfabend (Heimatabend) bei dem wieder viele Schmieheimer mitwirkten. Auch in diesem Jahr hatte die Kapelle wieder eine große Zahl von Auftritten in der näheren Umgebung wie auch in Elgersweier,
Riegel und Kehl-Sand.
Ein Vereinsausflug in die Schweiz mit Übernachtung bei Gstaad mit sportlichen Einlagen wie Rodeln und Rafting haben die Beteiligten in guter Erinnerung.
Eine Spendenaktion ergab die finanzielle Grundlage für eine Erneuerung der Trachten.

1998

Die Erneuerung derTrachten und die Ergänzung um eine Trachtenjacke für die Musikerinnen wurde durchgeführt und an der Kilwi 1998 vorgestellt. An dieser Stelle möchte der Musikverein allen Spendern - und besonders der Gemeindeverwaltung, dem Ortschafts- und Gemeinderat - für die finanzielle Unterstützung herzlich danken.
Im Rahmen eines Konzertes ehrte der erste Vorsitzende Dieter Meythaler Musiker und Musikerinnen für 10- und 20-jährige aktive Tätigkeit im Musikverein Schmieheim, zwei Musiker wurden zu Ehrenmusikern ernannt. Dem Dirigenten Alfred Steiert wurde vom Blasmusikverband die große goldene Ehrennadel verliehen, ebenso wurden vom Ortenauer Blasmusikverband Musiker für 25 Jahre aktive Tätigkeit geehrt.Im Juli wirkte die Kapelle bei der Trauerfeier zum Tode Ihres Ehrenvorsitzenden Emil Adam mit.
Auftritte bei befreundeten Vereinen gab es auch in diesem Jahre wieder in großer Zahl, unter anderem ein Frühschoppenkonzert in Hornberg im Schwarz-wald.

1999

Anlässlich der Jahreshauptversammlung am 15.1.99 fanden Wahlen statt. Der bisherige Vorsitzende, Dieter Meythaler stellte sich aus Gesundheitsgründen nicht mehr zur Wahl.
Die Vorstandschaft setzt sich im Jubiläumsjahr wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Busca Lipps
2. Vorsitzender: Siegfried Haist
Schriftführerin: Tanja Wangler
Rechner: Harald Meier
aktive Beisitzer: Thomas Ackermann, Jürgen Meier, Norbert Meier,
passive Beisitzer: Richard Ackermann, Günter Brand, Jürgen Ernst

 

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